gloryfeel ist eine der bekanntesten deutschen D2C Supplement-Brands. Das Versprechen ist klar: laborgeprüfte Qualität, entwickelt mit inhouse Ernährungsexperten, made in Germany. Vom Vitamin-D3-Komplex bis zum Collagen Powder deckt gloryfeel ein breites Spektrum ab, für Kunden, die ihrer Gesundheit dieselbe Sorgfalt widmen wollen wie die Brand selbst. Das Ergebnis: eine loyale Kundenbasis mit echtem Wiederkaufspotenzial.
Nahrungsergänzungsmittel sind ein Verbrauchsprodukt. Aber gloryfeel-Produkte reichen bei regelmäßiger Anwendung oft bis zu sechs Monate. Das schafft ein strukturelles Problem: Bis zur nächsten Kaufgelegenheit ist die Kundenbeziehung abgekühlt und E-Mails werden immer seltener geöffnet. Die Aufmerksamkeit wandert. Wenn der Bedarf dann wieder entsteht, geht gloryfeel bei vielen Kunden in der generellen E-Mail-Flut unter. Eigentlich loyale Kunden können so nicht mehr zuverlässig erreicht werden.
Gleichzeitig ist Cross-Selling im Supplement-Bereich ein zentraler Umsatzhebel. Kunden, die ein Produkt kennen und schätzen, kaufen mehr davon. Aber dafür müssen sie erreichbar sein. Ein erheblicher Teil der Kundenbasis hatte aufgehört, E-Mails zu öffnen. Winback-Flows liefen ins Leere.
Kunden, die nicht auf E-Mail reagieren, sind auch mit noch mehr E-Mails nicht zu erreichen.
gloryfeel entschied sich, Direct Mail als direkten Verlängerungsarm des bestehenden Retention-Setups aufzubauen. Über die native PostPal-Integration in Klaviyo wurden die bestehenden Segmentierungslogiken auf den Postkartenversand übertragen. Kein neues System, kein neues Tooling. Dieselbe Logik, die E-Mail-Flows steuert, triggert jetzt auch physische Mailings. Vollautomatisch, einmal aufgesetzt, jeden Monat neu gefeuert.
Die Automatisierung bespielt drei klar definierte Situationen: Kunden am Ende des Winback-Flows, die auf keine E-Mail mehr reagiert hatten, Kunden, die ihren Warenkorb oder Browse-Session abgebrochen hatten, sowie Mehrfachkäufer, die seit 90 bis 360 Tagen inaktiv waren und keine E-Mails mehr öffneten. Einmalkäufer wurden gesondert ausgesteuert. Gleichzeitig testete gloryfeel die Recency: Wie weit kann man zeitlich zurückgehen und noch profitabel reaktivieren? Segmente bis 540 Tage Inaktivität werden einbezogen. Das Ergebnis: alle relevanten Kunden werden entlang ihrer Customer Journey erreicht. Monat für Monat, ohne manuellen Aufwand.

Auf der Vorderseite setzt die Karte auf ein großformatiges Lifestyle-Visual: eine Frau im Alltag, umgeben von gloryfeel-Produkten, darunter Omega 3, Vitamin B Komplex, Collagen Powder und Curcuma. Der rote Störer mit "20% NUR FÜR DICH" ist das erste, was das Auge findet. Die Headline "Guter Support, den du spüren kannst" trifft den Markenkern direkt.
Die Rückseite arbeitet mit den zentralen Conversion-Elementen: persönliche Anrede mit Vornamen und individueller Gutschein-Code pro Empfänger. Drei Qualitätsversprechen schließen den Bogen: laborgeprüfte Qualität made in Germany, Stabilitätsstudien, Entwicklung mit inhouse Ernährungsexperten. Jede Karte ist einem konkreten Kunden eindeutig zugeordnet und lückenlos trackbar.
Die Automatisierung läuft monatlich. Die folgenden Ergebnisse stammen aus einem einzigen Versand, gemessen am konservativsten Wert: der Gutschein-View, bei der ausschließlich Conversions zählen, bei denen der Kampagnen-Code tatsächlich eingelöst wurde.
„Mit PostPal läuft die Reaktivierung unserer inaktiven Kunden vollautomatisch im Hintergrund. Die Integration in Klaviyo macht es so einfach wie einen digitalen Kanal: segmentiert, automatisiert, messbar. Und die Ergebnisse zeigen: Print erreicht die Kunden, die wir per E-Mail schon lange nicht mehr gesehen haben."
Flora, CRM Managerin, gloryfeel
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Messmethode: Gutschein-View. Tracking Window: 60 Tage.
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