Entry-Verarbeitung & Batching
Jeder über die API eingelieferte Flow-Eintrag bekommt einen Verarbeitungszustand. Pending Einträge warten auf den nächsten Lauf, batched Einträge wurden in eine Aussendung übernommen, skipped Einträge wurden übersprungen, failed Einträge sind fehlgeschlagen und entfernte Einträge hast du selbst aus der geplanten Aussendung entfernt. Dieses Batching macht aus laufenden Einzelereignissen druckbare Aussendungen.
API-Flows machen aus laufenden Einzelereignissen druckbare Batches. Dazu bekommt jeder Flow-Eintrag einen Zustand.
Zustände:
- pending - wartet auf Verarbeitung.
- batched - wurde in eine Aussendung übernommen.
- skipped - wurde bewusst übersprungen.
- failed - konnte nicht verarbeitet werden.
- Entfernt - wurde von dir aus der geplanten Aussendung entfernt.
Beim nächsten Trigger-Fenster sammelt PostPal passende pending Einträge und erzeugt daraus einen Mailing-Batch.
In den API-Logs zeigt der Mailing Status, wie weit die Zuordnung fortgeschritten ist: Not Started bedeutet noch kein Mailing, In Progress bedeutet, dass das Mailing erstellt wird, Done bedeutet, dass es zum Druck gegeben wurde, und Excluded bedeutet, dass der Request nicht im Mailing enthalten ist.
Requests entfernen und wieder aufnehmen: In den API-Logs kannst du einzelne oder mehrere Requests aus der noch nicht erstellten Aussendung nehmen. Sie erhalten dann die Kennzeichnung Entfernt, werden nicht gedruckt und nicht versendet, bleiben aber als Protokolleintrag sichtbar. Möglich ist das nur bei pending Einträgen — was bereits batched ist, gehört zu einer erstellten Aussendung und bleibt unverändert.
Das Wiederaufnehmen bringt einen entfernten Eintrag zurück in die Verarbeitung. Es
funktioniert nur, solange das Trigger-Fenster offen ist: Sobald die Aussendung
erstellt wurde oder der zugehörige API-Flow gelöscht ist, kann der Request nicht
mehr aufgenommen werden. Ein erneutes Senden desselben Requests ersetzt das
nicht — PostPal erkennt ihn als Duplikat und antwortet mit 409.
Eine dritte Grenze ist die Aufbewahrungsfrist: 60 Tage nach Eingang des Requests werden die Empfängerdaten im Log anonymisiert. Ein Eintrag, der zu diesem Zeitpunkt noch entfernt ist, lässt sich danach nicht mehr aufnehmen — ohne Name und Adresse gäbe es nichts mehr zu drucken. Wenn du einen entfernten Request später doch noch versenden möchtest, nimm ihn vor Ablauf der Frist wieder auf oder liefere ihn als neuen Request mit einer neuen Request-ID ein.
Wenn du genug Requests entfernst, dass die Schwelle des Flows unterschritten wird, verschiebt sich die Aussendung auf das nächste Fenster, in dem die Schwelle wieder erreicht ist. Der Bestätigungsdialog weist dich darauf hin.
Häufige Fragen
Was bedeutet pending?
Der Eintrag wurde angenommen und wartet auf den nächsten passenden Flow-Lauf.
Was bedeutet batched?
Der Eintrag wurde in einen Mailing-Batch übernommen.
Was passiert bei failed?
Der Eintrag konnte nicht verarbeitet werden. Nutze API-Logs und Flow-Ansicht, um die Ursache zu klären.
Was bedeutet Entfernt?
Du hast diesen Request in den API-Logs aus der geplanten Aussendung entfernt. Er wird nicht gedruckt und nicht versendet, bleibt aber als Protokolleintrag sichtbar. Wie das geht, steht in der API-Logs-Anleitung.
Kann ich einen entfernten Request wieder aufnehmen?
Solange das Trigger-Fenster noch offen ist, ja — der Eintrag wird dann wieder pending. Sobald die Aussendung erstellt wurde, der zugehörige API-Flow gelöscht ist oder die 60-tägige Aufbewahrungsfrist abgelaufen ist, geht das nicht mehr. Nach Ablauf der Frist sind die Empfängerdaten anonymisiert und lassen sich nicht wiederherstellen; hier hilft nur ein neuer Request mit einer neuen Request-ID. Ein erneutes Senden desselben Requests hilft in keinem der Fälle: PostPal erkennt ihn als Duplikat und antwortet mit 409.