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Automatisierung (API Flows)

API-Flow

Ein API-Flow ist die automatisierte Versand-Engine von PostPal: Du lieferst Empfänger programmatisch über die API ein, PostPal sammelt sie und bildet in einem wiederkehrenden (wöchentlichen) Trigger-Fenster einen Batch, der als Postkarten-Aussendung verschickt wird. Abgerechnet wird nach der tatsächlich versendeten Batch-Größe. Jeder Flow benötigt ein hinterlegtes Postkarten-Design. Designs können Markdown-Flächen definieren, deren Inhalt pro API-Request individuell über content geliefert wird. QR-Codes müssen im Design Editor als API-QRs angelegt sein, wenn ihr Wert pro Request über qr_codes geliefert werden soll; diese qr_codes-Werte müssen vollständige scanbare HTTP(S)-URLs sein. Mit Plus können API-Bilder pro Empfänger über images geliefert werden. Designs mit Markdown-Flächen oder API-Bildern in versendbaren oder noch für offene Einträge benötigten Varianten sind für API-Flows vorgesehen und werden in normalen Kampagnen nicht angeboten.

Ein API-Flow ist die automatisierte Versand-Engine von PostPal für programmatisch eingelieferte Empfänger. Statt eine fertige Audience zu versenden, nimmt ein Flow laufend einzelne Einträge über die PostPal-API entgegen und bündelt sie automatisch zu wiederkehrenden Aussendungen.

So funktioniert ein Flow:

  • Du lieferst Empfänger über die API ein; sie werden als Einträge im Flow gesammelt (Zustände: pending, batched, skipped, failed).
  • Optional lieferst du pro Empfänger individuelle Markdown-Inhalte über content, wenn das hinterlegte Design Markdown-Flächen definiert.
  • Optional lieferst du pro Empfänger individuelle QR-Werte über qr_codes, wenn das hinterlegte Design QR-Codes mit API-Feldnamen definiert.
  • Mit Plus lieferst du individuelle Bilder über images, wenn das Design API-Bilder definiert. Alle Bild-Feldnamen der versendbaren Varianten sind dann Pflicht, beginnend mit dem ersten freien Standardnamen image_url_1.
  • In einem wöchentlichen Trigger-Fenster bildet PostPal aus den fälligen Einträgen einen Batch und erzeugt daraus eine Postkarten-Aussendung.
  • Abgerechnet wird nach der tatsächlichen Batch-Größe.

Für API-Flow-Mailings gibt es kein Performance-Tracking. Sie erscheinen deshalb nicht in der Komponente Mailing Performance auf dem Dashboard.

Ein neuer Flow ist ein Entwurf: PostPal speichert ihn beim Einrichten automatisch, und Requests an ihn werden mit 422 abgelehnt. Mit „Flow erstellen“ wird er aktiv; danach ist er aktiv oder pausiert und benötigt ein hinterlegtes Postkarten-Design. Reicht das Guthaben für einen Batch nicht, bleibt der Flow konfiguriert und die offenen Einträge werden im nächsten Lauf erneut versucht. Designs mit Markdown-Flächen oder API-Bildern in versendbaren oder für offene Einträge benötigten Varianten sind für API-Flows vorgesehen und stehen in normalen Kampagnen nicht zur Auswahl.

API-Bilder: PostPal lädt öffentliche HTTPS-Bildadressen ohne Weiterleitung vor dem Anlegen eines Eintrags herunter und prüft Datei und Druckauflösung. Das Bild wird vollständig als Fit in den rechteckigen Rahmen eingepasst; das im Design Editor hochgeladene Beispiel wird nie als Ersatz gedruckt. Auch reine API-Bilddesigns werden pro Empfänger gerendert. Formate, Grenzwerte und Fehlermeldungen stehen in der REST-API-Anleitung.

Ab dem ersten API-Eintrag ist der Bildvertrag fest, auch wenn dieser Eintrag bereits verarbeitet wurde. Neue oder entfernte API-Bilder, umbenannte Felder und Designwechsel mit einem anderen Bildvertrag werden abgelehnt. Eine 0-%-Variante ohne offene Einträge ist davon ausgenommen und darf weiter bearbeitet werden.

Nummern am Anfang einer Markdown-Zeile bleiben so erhalten, wie du sie übermittelst. Das gilt auch für Datumsangaben wie 20. Mai 2026 und 30. Mai 2026. Nummerierte Listen werden nicht automatisch neu durchnummeriert.

Markdown-Inhalte sind an die im Design definierten API-Feldnamen gebunden. Alle Markdown-Flächen sind in v1 Pflichtfelder; unbekannte Schlüssel werden abgelehnt. PostPal akzeptiert nur die unterstützte Markdown-Teilmenge und prüft vor dem Speichern des Eintrags, ob der Text in die definierte Fläche passt.

Der Beispielinhalt, den du im Design Editor für eine Markdown-Fläche hinterlegst, ist nur eine Design-Vorschau. Er wird bei API-Flows nicht als Fallback gedruckt. Wenn das Design eine Markdown-Fläche mit dem API-Feldnamen personal_note enthält, muss der API-Request content.personal_note liefern. Zeilenumbrüche werden im Editor normal geschrieben, müssen im JSON-String der API aber als \n übertragen werden.

QR-Werte sind ebenfalls an die im Design definierten API-Feldnamen gebunden. Ein QR-Code gehört nur dann zum API-Vertrag, wenn er im Design Editor als API-QR angelegt ist. URL-QRs speichern ihre Ziel-URL im Design und werden nicht über qr_codes beliefert. Alle API-QR-Felder sind in v1 Pflichtfelder; unbekannte Schlüssel werden abgelehnt. Der Wert unter qr_codes.<feldname> ist die vollständige QR-Ziel-URL. PostPal prüft vor dem Speichern des Eintrags, ob diese URL eine gültige HTTP(S)-URL ist und ob sie in einen QR-Code passt. Wenn das Design einen API-QR mit dem API-Feldnamen voucher_url_1 enthält, muss der API-Request qr_codes.voucher_url_1 als komplette scanbare URL liefern.

Emojis in content-Feldern und in Empfängerdaten wie dem Vornamen werden als farbige Google-Noto-Grafiken gedruckt, in der Vorschau genauso wie im finalen Druck-PDF. Der Emoji-Bestand ist fest in PostPal hinterlegt und kann sehr neue Zeichen noch nicht enthalten. Trifft ein solches Zeichen ein, zeigt die Vorschau des Eintrags den Hinweis auf ein nicht unterstütztes Emoji — ein erneuter Versuch hilft dort nicht. Beim Druck greift dieselbe Regel wie bei anderen Einzelfehlern: Nur der betroffene Empfänger wird übersprungen und gemeldet, alle übrigen werden normal gedruckt.

Die technische API-Referenz findest du in der offiziellen API-Dokumentation, maschinenlesbar in der OpenAPI-Datei.

Die verfügbaren Designformate, Materialien, Veredelungen und Zahlungsarten im Flow-Formular richten sich nach der veröffentlichten Preisliste. Ihre Namen und Rabatte werden daraus übernommen. Du kannst nur Formate wählen, die auch der Design Editor unterstützt. Ohne veröffentlichte Preisliste kannst du einen Entwurf anfangen, aber noch keinen Flow fertig erstellen.

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Häufige Fragen

Wie unterscheidet sich ein API-Flow von einer normalen Kampagne?

Eine Kampagne richtet sich an eine bestehende Audience. Ein PostPal-API-Flow nimmt laufend einzelne Empfänger über die API entgegen und bündelt sie automatisch zu wiederkehrenden Aussendungen — ideal für ereignisgesteuerte Postkarten.

Wie wird ein API-Flow abgerechnet?

Die tatsächliche Batch-Größe bestimmt die Berechnung nach der veröffentlichten Preisliste. Eine dort hinterlegte Mindestabnahme gilt für die Produktionskosten. Die Mindestmenge pro Versand steuert nur, wann ein wöchentlicher Batch gebildet wird.

Was passiert, wenn mein Guthaben für einen Batch nicht reicht?

Der Flow bleibt konfiguriert und pausiert nicht dauerhaft. Die offenen Einträge werden im nächsten wöchentlichen Lauf erneut verarbeitet, und du wirst über das fehlende Guthaben benachrichtigt.

Welche Designs kann ich in einem API-Flow verwenden?

Nur API-Designs. Klaviyo- oder CSV-Kampagnen-Designs erscheinen in der Designauswahl des Flows nicht. Lege das Design dafür im Design Editor mit dem Designtyp „API-Design“ an.

Brauche ich ein Design für einen API-Flow?

Ja. Jeder API-Flow benötigt ein hinterlegtes Postkarten-Design, bevor er Aussendungen erzeugen kann.

Kann ich einen API-Flow anfangen und später fertig einrichten?

Ja. Ein neuer Flow ist ein Entwurf und wird beim Einrichten automatisch gespeichert. Du findest ihn in der Übersicht unter API Flows und machst dort weiter, wo du aufgehört hast. Erst mit „Flow erstellen“ wird er aktiv.

Was passiert, wenn meine App Requests an einen Entwurf sendet?

Die API lehnt sie mit Status 422 ab, und es wird nichts gesammelt. Schließe den Flow zuerst mit „Flow erstellen“ ab.

Kann ein API-Flow pro Empfänger längere individuelle Texte drucken?

Ja, wenn das Design Markdown-Flächen enthält. Dann muss der API-Request die passenden content-Schlüssel senden. PostPal prüft Syntax und Platzbedarf synchron, bevor ein Flow-Eintrag entsteht.

Kann ein API-Flow pro Request individuelle QR-Links drucken?

Ja, wenn das Design API-QRs mit API-Feldnamen enthält. Dann muss der API-Request die passenden qr_codes-Schlüssel als vollständige HTTP(S)-URLs senden. URL-QRs sind im Design konfiguriert und gehören nicht zum API-Vertrag. Unbekannte, fehlende, leere oder nicht passende QR-Werte werden mit 422 abgelehnt.

Kann ein API-Flow pro Empfänger individuelle Bilder drucken?

Ja. Aktiviere mit Plus ein API-Bild im Design Editor und sende pro Request das images-Objekt mit genau allen Bild-Feldnamen der versendbaren Varianten. Standardnamen beginnen bei image_url_1; bereits belegte Namen werden übersprungen. Die Werte sind öffentliche HTTPS-URLs ohne Weiterleitung; PostPal lädt und prüft jedes Bild vor Annahme. Das Bild wird vollständig als Fit im rechteckigen Rahmen dargestellt. Das Beispiel im Design Editor ist nur Vorschau. Auch ein Design, das ausschließlich API-Bilder enthält, wird pro Empfänger individualisiert. Die REST-API-Anleitung beschreibt Formate und Grenzwerte.

Kann ich die API-Bildfelder eines bereits verwendeten Designs ändern?

Ab dem ersten API-Eintrag bleiben die API-Bildfelder der versendbaren oder für offene Einträge benötigten Varianten fest: keine neuen oder entfernten API-Bilder, keine umbenannten Felder und kein veränderter Vertrag durch einen Designwechsel. Verwende für einen anderen Bildvertrag ein neues Design in einem neuen Flow. Eine Variante mit 0 % Versandanteil ohne offene Einträge bleibt ein bearbeitbarer Entwurf.

Kann ich Emojis über die API senden?

Ja. Gängige Unicode-Emojis in content-Feldern und in Empfängerdaten wie dem Vornamen werden als farbige Google-Noto-Grafiken gedruckt — in der Vorschau genauso wie im finalen Druck-PDF. Sie werden nie als Fragezeichen gedruckt.

Was passiert mit einem Emoji, das PostPal noch nicht kennt?

PostPal nutzt einen festen Emoji-Bestand, der sehr neue Zeichen noch nicht enthalten kann. Die Vorschau des Eintrags zeigt dann den Hinweis, dass sie ein nicht unterstütztes Emoji enthält; ein erneuter Versuch hilft nicht. Beim Druck wird nur dieser eine Empfänger übersprungen und gemeldet, alle übrigen werden normal gedruckt.

Wo finde ich die technische API-Dokumentation?

Die technische Referenz steht in der offiziellen API-Dokumentation. Maschinenlesbar findest du sie in der OpenAPI-Datei.